Hundefutter Test

Hund mit FamilieDer Hund ist in der heutigen Zeit für den Menschen oftmals mehr als einfach nur ein Haustier. Viele sehen ihren Vierbeiner als vollwertiges Familienmitglied an. Da das Wohlergehen der eigenen Familie natürlich jedem am Herzen liegt, sind die Themen Gesundheit und Gesunderhaltung auch beim Hund besonders wichtig. Wie beim Menschen auch, spielt dabei auch beim Vierbeiner die gesunde Ernährung eine zentrale Rolle. Wir haben in unserem Hundefutter Test deshalb verschiedene Futter miteinander verglichen, um dem Hundehalter die Wahl eines geeigneten Hundefutters für seinen Liebling zu erleichtern.

Testsieger - Die besten Hundefutter 2016
Platz Produkt Anmerkung Testergebnis
1 Wolfsblut Wild Duck Top-Qualität, getreidefrei zum Testbericht
2 Markus Mühle NaturNah gute Qualität, kaltgepresst zum Testbericht
3 Magnusson Meat & Biscuit Top-Qualität, hoher Fleischanteil zum Testbericht
4 Josera Optiness sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zum Testbericht
5 Mera Dog Pure Truthahn und Kartoffel gutes getreiderfreies Premium-Futter zum Testbericht
6 Happy Dog Supreme Sensible Africa gutes getreiderfreies Premium-Futter zum Testbericht
7 Bosch 44097 Adult Menue sehr günstiges Premium-Futter zum Testbericht

Was macht gutes Hundefutter eigentlich aus?

Hund bekommt FutterHundefutter gibt es heute überall und in allen erdenklichen Variationen zu kaufen. Doch nur weil es ein bestimmtes Futter zu kaufen gibt, heißt das noch lange nicht, dass es auch gut für den Hund ist.

Gerade unerfahrene Hundehalter sind mit dem schier endlosen Angebot leicht überfordert und wissen oftmals gar nicht, was ein gutes Futter überhaupt ausmacht. An dieser Stelle wollen wir mit unserem Hundefutter Test ansetzen und versuchen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

Dazu sollten wir uns allerdings zunächst ein wenig mit der Ernährung des Hundes beschäftigen. Denn nur wer darüber bescheid weiß, kann wirklich einschätzen, ob ein Hundefutter gut oder schlecht ist.

Ernährung: Hunde benötigen ein Futter, das ihren Bedürfnissen entspricht

Der Hund gilt als bester Freund des Menschen und wird als beliebtes Haustier nicht selten immer mehr vermenschlicht. Dabei wird leider allzu schnell vergessen, dass der Hund ein Tier ist und das – trotz aller Vermenschlichung – auch bleibt. Als Tier unterscheidet sich der Hund gerade ernährungstechnisch erheblich von seinen Herrchen.

Hunde stammen biologisch gesehen von einem noch existierenden Wildtier ab, nämlich dem Wolf. Auch nach tausenden von Jahren der Domestikation durch den Menschen stellen sie deshalb ganz ähnliche Anforderungen an eine artgerechte und damit auch gesunde Ernährung, wie ihre wilden Verwandten. In der Wildnis gehen Wölfe auf die Jagd und fressen dann ihre erlegten Beutetiere. Daraus folgt, dass auch Hunde in erster Linie Fleischfresser sind, denn ihr Verdauungssystem ist dem ihrer natürlichen Vorfahren noch immer sehr ähnlich.

Aus diesem Grund ist es zum Beispiel auch nicht gut, wenn Hundehalter ihren Vierbeiner mit den eigenen Essensresten vom Küchentisch füttern. Menschen sind keine überwiegenden Fleischfresser und die Zusammensetzung unserer Nahrung ist in der Folge eine ganz andere. Menschliche Nahrung ist für Hunde deshalb nicht wirklich geeignet und sorgt zumindest bei dauerhafter Fütterung fast zwangsläufig für eine Fehlernährung, die früher oder später zu gesundheitlichen Problemen führen kann.

Um Probleme mit der Gesundheit zu vermeiden, ist es deshalb wichtig, dass der Hund mit einem passenden und hochwertigen Hundefutter gefüttert wird. Nur dann ist auch wirklich gewährleistet, dass der Vierbeiner bestmöglich ernährt wird, was nachweislich einer der wichtigsten Faktoren für die Gesunderhaltung und ein möglichst langes Leben ist.

Ein gutes bzw. hochwertiges Hundefutter zeichnet sich deshalb vor allem dadurch aus, dass es den Bedürfnissen des Tieres voll und ganz entspricht! Und genau bei diesem allerwichtigsten Punkt setzen wir mit unserem Hundefutter Test an.

Daran erkennt man schlechtes Hundefutter

Sicherlich werden sich jetzt viele fragen, wie man gutes Hundefutter von schlechtem unterscheidet. Woran kann man erkennen, ob ein bestimmtes Futter schlecht ist? Nun, diese Frage ist tatsächlich einfacher zu beantworten als man denkt. Am besten man geht dazu einfach folgendermaßen vor: Man ignoriere die Markennamen und schaue stattdessen strikt auf die Inhaltsangaben.

Denn auch wenn diverse Hersteller durch ihre starke Präsenz in der Werbung anderes vermuten lassen, das Hundefutter einer bekannten Marke muss noch lange kein gutes sein. Ganz im Gegenteil, denn oft ist es so, dass Hersteller bei den Inhaltsstoffen ihres Futters und deren Qualität sparen und stattdessen lieber mehr Geld in das Budget für die Werbung stecken.

Ein Blick auf die Inhaltsstoffe entlarvt diese Praxis meißt jedoch sofort. Schlechtes Hundefutter kann man nämlich sehr oft an einem hohen Anteil an nicht-hundgerechten Inhalten beziehungsweise Inhalten von minderer Qualität erkennen. Hunde sind Fleischfresser, weshalb das Hundefutter natürlich auch überwiegend aus Fleisch bestehen sollte.

Fleisch ist jedoch vergleichsweise teuer. Viele Hersteller setzen deshalb auf günstigere Füllstoffe, wie zum Beispiel Getreide, um die Herstellungskosten zu drücken und den Gewinn zu steigern. Für den Hund ist das aber alles andere als sinnvoll, denn sein Verdauungssystem ist für den Verzehr von großen Mengen Getreide gar nicht gedacht. (Siehe: „Hundefutter ohne Getreide“)

Weitere Tricksereien findet man häufig im Bereich der Qualität der verarbeiteten Futterkomponenten. Hier gibt es durchaus Unterschiede und für die Hersteller einiges an Einsparpotenzial. Fleisch ist in der Praxis zum Beispiel nicht gleich Fleisch, denn es macht einen Unterschied, ob der Hersteller für sein Futter nur auf hochwertiges Fleisch in Lebensmittelqualität setzt, oder ob er minderwertiges Fleisch und Schlachtabfälle verwendet.

Gutes Hundefutter…

  • …verfügt über eine hundgerechte Zusammensetzung
  • …enthält alle wichtigen Nähr- und Inhaltsstoffe
  • …besteht nur aus qualitativ hochwertigen Inhalten
  • …ist für den Hund gut verträglich
  • …zeichnet sich durch eine hohe Akzeptanz durch den Vierbeiner aus

Hundgerechte Zusammensetzung

Ein gutes Hundefutter zeichnet sich dadurch aus, dass seine Zusammensetzung den natürlichen Bedürfnissen eines Hundes in Sachen Ernährung gerecht wird. Das bedeutet in der Praxis vor allem, dass es über einen ausreichend hohen Fleischanteil verfügt.

Für die Verdauung von Hunden ungeeignete Inhalte und potenziell gesundheitlich problematische Bestandteile, wie zum Beispiel Zucker oder Getreide, haben in einem artgerechten Hundefutter unterdessen nichts zu suchen.

Wichtige Nährstoffe

In gutem Hundefutter sind alle wichtigen Nährstoffe, Vitamine und Mineralien enthalten. Dies ist für die Gesunderhaltung des Vierbeiners von besonderer Bedeutung, denn nur so wird eine Mangelernährung vermieden, die sehr schnell zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann.

Hochwertige Inhalte

Grundsätzlich sollten bei der Herstellung eines guten Hundefutters nur möglichst hochwertige Inhalte verarbeitet werden, damit das Endprodukt ebenfalls von möglichst hoher Qualität ist. Minderwertige Rohprodukte, wie zum Beispiel Tiermehl oder Schlachtabfälle, sind niemals Bestandteil eines guten Futters.

Verträglichkeit

Gutes Hundefutter ist so zusammengesetzt und verarbeitet, dass es für den Hund möglichst verträglich ist. Das bedeutet natürlich ebenso, dass auf Inhaltsstoffe, die Unverträglichkeiten oder gar Allergien auslösen können, verzichtet wird.

Problematisch ist in diesem Zusammenhang oft Getreide. Viele Hunde reagieren mit Allergien, Haut- und Fellproblemen oder Verdauungsbeschwerden auf Getreide im Hundefutter. Hundefutter, die Getreide enthalten, werden in unserem Hundefutter Test deshalb abgewertet.

Akzeptanz

Das beste Hundefutter nützt nichts, wenn der Hund es erst gar nicht anrührt oder aber bereits nach kurzer Zeit nicht mehr fressen will. Generell gilt natürlich auch bei den Hunden, dass jedes Individuum einen mehr oder weniger individuellen Geschmack hat. Das Lieblingsfutter des einen Vierbeiners kann vom nächsten deshalb durchaus auch schon einmal verschmäht werden.

Dennoch zeichnet sich gutes Hundefutter dadurch aus, dass die Hersteller durch eine schmackhafte Rezeptur mit hochwertigen und frischen Zutaten und einer schonenden Verarbeitung für eine hohe Akzeptanz sorgen. Und das natürlich ganz ohne künstliche Aromen, Geschmacksverstärker oder sonstige Chemie.

Wie sehen die Testkriterien beim Hundefutter Test aus?

In unseren Tests bewerten wir die verschiedenen Hundefutter in den Punkten Zusammensetzung, Qualität, Verträglichkeit und Akzeptanz, um so zu einem verlässlichen Gesamturteil zu gelangen.

Das hat den Hintergrund, dass es zum Beispiel nicht ausreicht, wenn ein Futter „auf dem Papier“ zwar alle wichtigen Nähr- und Inhaltsstoffe enthält, diese in der Praxis allerdings von qualitativ minderwertigen Bestandteilen stammen.

Des Weiteren mag ein bestimmtes Hundefutter in der Theorie ein gutes Futter sein, in der Praxis versagt es aber völlig, weil es den Hunden nicht wirklich schmeckt und deshalb kaum gefressen wird.

Bei unserem Hundefutter Test muss ein Futter deshalb in allen vier oben genannten Punkten überzeugen, damit es gut abschneiden kann.